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akträume– Körperkonzepte von Markus Reck

Die Zeitgenossen inszenieren in ihrem neuen Projekt Arbeiten des Freiburger Aktkünstlers Markus Reck – eine Ausstellung, die mehr als nur Bilder präsentiert.

Die Zeitgenossen sind eine unabhängige studentische Konzeptgruppe, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, zeitgenössische Dramatik und Kunst an die Öffentlichkeit zu tragen. Im Januar und Februar 2009 zeigen sie in der Pfeilerhalle des E-Werks Freiburg Arbeiten des Fotografen  Markus Reck.

akträume, so der Titel der Ausstellung, beschäftigt sich mit unterschiedlichen Werkgruppen von Markus Reck. In seinen Arbeiten wird der menschliche Akt ungewöhnlich facettenreich in Szene gesetzt: So präsentiert er den Akt sowohl konventionell im öffentlichen Raum als auch konzeptuell, indem er Räume mit digital multiplizierten menschlichen Körpern bespielt oder überhaupt erst definiert.
akträume bezieht sich auf eine gleichnamige Werkgruppe, in der Markus Reck Körper vor neutralem Hintergrund perspektivisch so anordnet, dass beim Rezipienten die Assoziation eines Raumes evoziert wird. Der Akt fungiert hier also nicht im, sondern als Raum.
akträume wird ferner als Überbegriff für Arbeiten verwendet, die sich auf andere Art und Weise mit der Beziehung von Akt und Raum auseinandersetzen:  So werden in Markus Recks „Aktornamenten“ Körperteile zu symmetrischen Gebilden, die sich in einem weiteren Schritt zu dekorativen Tapetenmustern als Raumdekor entwickeln, während bei den so genannten „Aktmultiples“ nackte Körper vervielfältigt werden, um als Menschenmasse Räume zu bespielen. In manchen Arbeiten wird dabei der Raum aufgelöst, in anderen hingegen lösen sich die Körper in Bewegungsunschärfe auf. Die in vielen Werken offensichtliche digitale Nachbearbeitung der  Fotografien legt die bewusst subjektive Inszenierung der Bilder offen.
akträume ist ein kuratorisches Konzept, das verschiedene Präsentationsformen der Fotoarbeiten vorsieht.
akträume wird zusätzlich von einem vielfältigen Programm zu den Themen Nacktheit, Körperlichkeit und Scham in Form von Lesungen, Performances und musikalischen Acts begleitet. Darüber hinaus werden Führungen angeboten.