Magnus Grossmann, der seit dem ct-festival im Januar 2008 regelmäßig in Freiburg auf dem slam supreme in der Mensabar zu sehen war, wird sich in seiner Performance "Little Drummer Boy (oder: asketische Reizüberflutung)" dem Körper akustisch annähern:

"Im Anfang war die Kunst, und die Kunst war bei Gott. - Unzulässige Übertragung eines bekannten Bibelverses? oder nicht doch gerade angesichts der Tatsache, dass der Begriff logos außer "Wort" auch "Spruch, Aussage, Gegenstand, Sache, Buch, Text, Überlegung, Beweggrund" und "Offenbarung" bedeutet, die wohl bessere Übersetzung? Ausgehend von dieser Prämisse muss die Frage erlaubt sein, was dann das Tragende, das Zentrale in der Kust ist. Ästhetik? Ausdruck? Wirkung? Oder sollte nicht die Kunst, wenn es dies, auf Statussymbole und Prestigeobjekte verzichten können, ja geradezu nackt sein? Doch worin äußert sie sich dann? Was ist das erkennbare Prinzip innerhalb der Schöpfung, innerhalb von Raum und Zeit? Ist nicht all das dominiert von einem unüberhörbaren Rhythmus: Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht. Also werden Akträume zu Klangkörpern. Alles ist Musik. Und doch hört man: nichts. Keine Musik. Lediglich die Geräusche, die entstehen, wenn man Musik macht. Ist das schon Musik? Ist das Kunst?"

Webseite: www.musenwunder.de.vu

 

Termine:

Samstag 17.01.09 15:00h

Sonntag 18.01.09 15:00h

Samstag 23.01.09 15:00h

Samstag 31.01.09 15:00h

Sonntag 01.02.09 19:30h

Little Drummer Boy